Der Wanderrucksack und was mit soll

Noch vor einigen Jahren wäre es kaum jemandem eingefallen, einfach ein paar Stiefel anzuziehen und sich auf in die Natur zu machen. Wandern galt als völlig aus der Mode gekommene, langweilige Sportart. Mittlerweile geht der Trend jedoch wieder stark zurück zur Natur, Wandern ist plötzlich wieder en vogue und wird nicht mehr nur von Rentnern mit Stock und Hut betrieben. Auch immer mehr junge Leute wollen die Gipfel dieser Welt erklimmen.

Wer heil und sicher zurück kommen möchte, braucht allerdings vor dem Aufbruch erst einmal das richtige Equipment. Mit Sandalen und Handtasche ausgestattet wandert es sich nicht wirklich gut.

Damit im Wanderrucksack nichts fehlt, sollte man sich kurz vor der Tour nach dem Bergwetter erkundigen. Bei Sonnenschein dürfen ein UV-Schutz mit hohem Lichtschutzfaktor und eine hochwertige Sonnenbrille nicht fehlen. Ist es eher kühl und trüb, so sind atmungsaktive Fließjacken einzupacken, die den Körper auch bei Anstrengung warm und trocken halten.

Eine leichte Regenjacke sollte übrigens immer mit, da das Wetter in den Bergen meist nie länger als ein paar Stunden beständig bleibt.
Wandert man lediglich im Tal oder nur auf sanften Hügeln, so reicht eine robuste Übergangsjacke für den Fall der Fälle absolut aus.

Neben der richtigen Kleidung gehört unbedingt ein ausreichender Vorrat an Wasser in den Wanderrucksack. Nichts ist gefährlicher als dehydriert an steilen Abhängen entlang zu gehen. Beim Kauf ab besten kleine PET-Flaschen wählen, mit diesen lässt sich der Rucksack leichter ausbalancieren als mit einer einzigen großen Flasche. Auch ein Power-Riegel sollte vorsichtshalber mit.
Wanderkarte und Kompass gehören in jeden Wanderrucksack. Selbst wenn man die Strecke bereits in- und auswendig kennt, in einer Nebelbank beispielsweise verliert man schnell die Orientierung und ist für die kleinen Gedächtnisstützen mehr als dankbar.

Ohne Erste-Hilfe-Set sollte man sich zu keiner längeren Tour aufmachen. Die Päckchen sind so klein und leicht, dass sie kaum ins Gewicht fallen und auch fast keinen wertvollen Stauraum einnehmen. Im Notfall ist man für das Equipment dafür umso dankbarer.

Auch das Handy bedeutet im Grunde genommen keinen Ballast, so klein und leicht wie die Geräte heute sind. Allerdings sollte man sich darüber im Klaren sein, dass Mobiltelefone hoch oben in den Bergen meist keinen Empfang haben. Macht man sich also zu einer großen Bergtour auf, sollte man allen Mitgliedern ein Funkgerät geben und bei der Bergwacht nach der richtigen Frequenz für Hilferufe fragen.