Naxos - Insel mit Oliven- und Eichenhainen
Die uralte Insel Naxos steht ganz im Zeichen von Oliven- und Eichenhainen, dort sind jährlich Scharen von Wanderern zu beobachten. Im Herbst blühen auf der Insel Meereszwiebeln, in den Bergen können blaue und gelbe Krokusse beobachtet werden. In den atemberaubenden Dünen riecht die Luft nach Meereswachholder. Auf den Wanderrouten befinden sich auch immer wieder historische Bauwerke wie ein Wachturm der Antike, die Marmorstadt Apiranthos, Burgen und Gehöfte venezianischer Adliger. Interessant erscheint auch der 1.000 Meter hohe Berg Zas. Sehenswert sind auch die vielen alten Kapellen mit ihren moosigen Dächern und die alten Häusern, welche aus Naturstein erbaut wurden. Zwischendurch drängt sich immer wieder die Landschaft auf, die ihre Gestalt permanent wechselt. Der landwirtschaftliche Reichtum wird durch die vielen fruchtbaren Ebenen deutlich. Allerdings wechselt die Idylle immer wieder mit der Moderne, denn auf den Wanderrouten heben sich immer wieder archaische Dörfer auf. Zu beachten ist immer das Wetter auf Naxos, das zumeist recht freundlich gesinnt ist. Der Wander-Urlaub kann auch kurzfristig gebucht werden, denn Lastminute ist in der Reisebranche kein Problem.
Die Insel Naxos ist in etwa 32 Kilometer lang und 22 Kilometer breit, dort sind knapp 12.500 Einwohner beheimatet. Im Inneren liegt ebenes Land, am Strand sind steile Ufer und teils bergige Regionen, die von mehreren Steinmonumenten umrahmt werden. Sehenswert ist die etwas kleinere Insel Iraklia, welche knapp sechs Kilometer entfernt liegt und vom Tourismus gänzlich unberührt erscheint. Dort leben nur ca. 150 Einwohner.
Zum Wandern können vor allem die antiken Steinbrüche und die Kouri empfohlen werden, auch die Agios Mama ist interessant, dieses Gebäude ist den Hirten und den Potamiadörfern zugesprochen. Um die Festung Apano Kastro liegt eine recht archaische Landschaft, in welcher sich auf das Wehrkloster Fotodotis befindet. Um den Tempel der Dimitra liegen wunderschöne Strände, etwas weiter weg kann der Aussichtsberg der Kykladen und dessen Steilklippen besichtigt werden. Schön erscheinen auch die Tropfsteinhöhle Agios Joannis und die Nachbarinsel Schinussa. Im Jahr 536 v. Chr. tobte auf Naxos eine Schlacht, dabei verloren die Bewohner und wurden von den Griechen unterworfen. Im Anschluss wurde die Insel in den Naxos Seebund eingegliedert, davon lassen sich in Museen zahlreiche Belege finden.
Zwischendurch können immer wieder Restaurant und Gaststätten genutzt werden, in welchen landestypische Gerichte zum Verzehr angeboten werden.
