Wandern in Santorin
Santorin ist eine Vulkaninsel, deren Krater (Caldera) heute Touristen aus der ganzen Welt anlockt. Gerade Wanderer zieht es immer wieder auf das griechische Eiland. Das ist nicht verwunderlich, denn das Wetter ist das ganze Jahr über angenehm und selbst im Winter noch sehr mild. Gute Hotels findet man an jeder Ecke und oft lässt sich sogar ein Last-Minute Schnäppchen machen.
Wer auf Santorin wandern will, der findet vor allem naturbelassene Wege vor. Zum Pflichtprogramm gehört sicherlich die Kraterwanderung. Am schwierigsten ist das Teilstück von Oia nach Thira. Hier verliert man schnell die Orientierung. Deshalb unbedingt auf die wenigen Schilder achten. Festes Schuhwerk ist unerlässlich, denn die Strecke ist verständlicherweise sehr holprig und steinig.
Wer es Abwechslungsreich liebt, der sollte von Vlychada nach Akkrotiri wandern.
Der größte Teil dieses Weges führt am Strand entlang. Das garantiert gerade im Sommer eine Abkühlung. Am schwarzen Sand erkennt man den vulkanischen Ursprung Santorins. Später führt der Weg durch Tuffsteinwege hinauf. Der Aufstieg ist steil und uneben, daher sollte man auch hier auf festes Schuhwerk achten.
Eine weitere Wanderstrecke, die übrigens einen traumhaften Ausblick auf das Meer garantiert, führt von Perissa hinauf nach Thira. Hier kann man eine Ausgrabungsstätte besichtigen oder einfach nur bei wunderschöner Aussicht verweilen.
Die Landschaft lädt überall zu kleinen Wandertouren ein. Überall findet man Häuser in typisch weißer Kykladen-Architektur. Konträr ist dieser Kontrast zu dem dunklen Lavagestein. Tavernen, Bars und Restaurant locken mit gutem Rotwein und Lammgerichten. Nach einer ausgiebigen Wanderung empfiehlt sich ein Bad im Meer. Hierzu eignen die wunderschönen Kiesstrände am Kap Mesa Vonno an der Südostküste am besten. Auch wenn mit schlechtem Wetter nicht zu rechnen ist, sollte man einen Museumstag einplanen. Direkt gegenüber der Seilbahnstation in Fira liegt das Archäologische Museum. Hier findet man Ausgrabungsfunde wie Skulpturen und Amphoren.
Das Seefahrtsmuseum in Oia ist ebenfalls einen Besuch wert. Hier gibt es neben Bilder alles zu sehen über die Reeder-Historie der Insel. Eine weitere sehenswerte Ausgrabungsstätte ist die in Akrotiri. Sie wurde erst Ende der 60er Jahre wieder entdeckt. Hier finden sich Teile einer minoischen Siedlung, die mehr als 3000 Jahre unter der Bimssteinschicht konserviert wurde.
